Ein praktischer Leitfaden für Angehörige in Berlin
Eine Krankenhausentlassung kommt oft schneller als erwartet – und plötzlich stehen Angehörige vor der Frage: Wie organisieren wir jetzt die Pflege? Besonders wenn jemand beatmungspflichtig oder intensivpflegebedürftig nach Hause entlassen werden soll, kann die Situation überwältigend wirken. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen was zu tun ist.
Wichtig: Das Krankenhaus ist verpflichtet, Sie rechtzeitig über die geplante Entlassung zu informieren und beim Entlassungsmanagement zu helfen (§39 SGB V). Fordern Sie diesen Service aktiv ein!
Sprechen Sie noch während des Krankenhausaufenthalts mit dem Sozialdienst. Die kennen alle Optionen, haben Kontakte zu Pflegediensten und können die Überleitung organisieren. In Berliner Kliniken gibt es erfahrene Entlassungsmanager die genau dafür ausgebildet sind.
Lassen Sie sich vom Arzt genau erklären was für die weitere Versorgung notwendig ist: Beatmung? Tracheostoma? Wundversorgung? Medikation? Je klarer der Bedarf definiert ist, desto schneller kann der richtige Pflegedienst gefunden werden.
Rufen Sie uns an – wir sind auf die Überleitung aus Krankenhäusern spezialisiert und arbeiten eng mit Berliner Kliniken zusammen. Wir können oft innerhalb weniger Tage starten und übernehmen die Kommunikation mit der Krankenkasse.
Die Krankenkasse muss über den Pflegebedarf informiert werden – besonders bei Intensivpflege nach §37c SGB V. In dringenden Fällen können die Leistungen vorläufig genehmigt werden damit die Pflege sofort starten kann.
Wenn die Pflege zuhause stattfinden soll: Ist die Wohnung geeignet? Braucht es ein Pflegebett, Rollstuhl oder spezielle Geräte? Das Sanitätshaus und der Pflegedienst helfen bei der Ausstattung. Alternative: Einzug in eine unserer Pflege-WGs wo alles bereits vorhanden ist.
In dringenden Fällen können wir die Intensivpflege innerhalb von 24–72 Stunden nach dem Erstkontakt aufnehmen. Wir haben Erfahrung mit schnellen Übergaben aus dem Krankenhaus und kennen die Abläufe in Berliner Kliniken.
Unser Angebot: APB GO übernimmt auf Wunsch die komplette Koordination – von der Kommunikation mit dem Sozialdienst über die Genehmigung bei der Krankenkasse bis zum ersten Pflegetag. Sie müssen sich um nichts kümmern außer für Ihren Angehörigen da zu sein.
Wenn die häusliche Situation eine sofortige Pflege nicht ermöglicht oder die Wohnung nicht geeignet ist, kann ein Einzug in eine unserer Pflegewohngemeinschaften die schnellste und sicherste Lösung sein. Alle Einrichtungen, Geräte und das Pflegepersonal sind bereits vor Ort.
In dringenden Fällen organisieren wir die Pflege innerhalb von Tagen.